
viel Einweiß - wenig Kohlenhydrate
500g

Vollkornmehl zu aromatischen und lockeren Broten zu verarbeiten, ist eine Geduldsprobe. Denn im Gegensatz zum maschinenfreundlichen, gefügigen und fast unbegrenzt haltbaren weißen Auszugsmehl ist Vollkornmehl durchaus anspruchsvoll und verlangt Wissen, Fingerspitzengefühl und viel, sehr viel Zeit. Eine Herausforderung, die wir täglich neu annehmen.
Nur wenn wir Bäcker dem Teig seine Zeit geben, können die mehleigenen Enzyme wirksam werden. Keimling und Schale enthalten eigentlich alles, was für Reife und Aroma eines Brotes wichtig ist. Die Teigführung, wie wir Bäcker den langen Reife- und Ruheprozess nennen, funktioniert vollkommen ohne fremde Helferchen aus dem Labor. Das typische Aroma entfaltet sich ohne jeden Zusatz. Keine Chemie, nur wie gesagt: Zeit ist nötig.
In der Regel brauchen unsere Vollkornbrote 24 Stunden zur traditionellen Reifung durch Fermentation - so heißt die biologische Umsetzungsarbeit der Sauerteigbakterien. Einigen hellen Brotteigen wie dem Pain pailasse geben wir sogar bis zu 48 Stunden Zeit zum Lockern und Verquellen. Lediglich ein Minimum an Hefe ist nötig, den Rest erledigt – genau: die Zeit. Belohnt werden wir immer mit lockerer Krume, unverfälschtem Geschmack, guter Bekömmlichkeit und langer Frische.
Viele unserer Kundinnen und Kunden sagen: "Backhaus-Brot schmeckt so gut wie früher." Stimmt. Wir backen nach alter handwerklicher Tradition. Alle Zutaten werden schonend und werterhaltend per Hand verarbeitet. Wir verlassen uns auf das Wesentliche: Mehl, Wasser, Salz, Zeit und handwerkliches Können.
Zutaten von hoher ökologischer Qualität werden zum wirklichen Genuss, wenn wir unserem Handwerk Zeit lassen.